21. Mai 2012

Der Brocken am 20.05.2012


Heute hatten die Stimmen 'frei' und unsere Sänger wurden zu Ausflüglern: Das Ziel war der 1141m hohe Brocken, der sich majestätisch aus dem Harz erhebt. Bei strahlendem Sonnenwetter genossen der Großteil von uns zunächst die Busfahrt durch den Harz -dessen historische Bedeutung der letzten 60 Jahren uns von Günther, dem Bus-Tour-Guide, vermittelt wurde.
In Werningerrode erklommen wir die historische Brockenbahn mit kleinen Wagons und einer richtigen Dampflok vorn dran, die sich mit Tuten, Keuchen und Stampfen und unter beeindruckendem Rauchausstoß ihren Weg durch den Wald hinauf zum Brocken suchte. Die Schaffnerinnen kontrollierten jedes Mal nach einer der drei Stationen die Fahrkarten - und verkauften dabei kleine Schnapsfläschchen, eine weitere Attraktion dieser malerischen Gegend!!

4 unserer kräftigsten Jungs zogen die Socken hoch und machten sich auf den 3-stündigen Aufstig – getreu dem Motto: „Das Wandern ist der Müllers Lust...“

Auf dem Brocken angekommen erläuterte uns unser Sangesbruder Fritz Wagner alles Wissens- und Sehenswertes dieser ehemaligen sowjetischen Spionagestation - die ab zu bauen er ab 1991 den Regierungsauftrag hatte, unterstützt bei diesem Auftrag wurde er von einem weiteren Ingenieur, der ihn auch heute begleitete und sich die Zeit genommen und die Mühe gemacht hatte, uns weitere wichtige Dinge zu diesem Thema zu berichten! Aber nicht nut politisches gibt es von dort zu berichten, auch einige berühmte Dichter wie Goethe oder Heine, erklommen diesen Berg und ließen sich von der grandiosen Aussicht dichterisch inspirieren. Goethe verarbeitete so zum Beispiel die Walpurgisnacht-Sage, die sich auf dem Brocken ereignet haben soll, in seinem... Faust...
1: Unser Brockenausflug war „umstrahlt von der Sonne hell leuchtendem Licht-“ was laut Fritz nur an statistischen 5 Tagen des Jahres der Fall sein soll...
2: Zurück in Northeim, im Hotel 'zum Leineturm', erwartete uns eine phantastische Darbietung des dortigen Bläserorchesters und Last-But-Not-Means-Least:
3. Ein köstliches Spargelessen, zubereitet von der Hotelküche und spendiert von Sangesbruder Ulli Harms!!!!

Danke für einen weiteren Erlebnistag auf unserer Tour.
(Irene Schier)

Werbe-Träger, Pauken und Trompeten


Um sechs Uhr morgens war die Nacht vorbei, mit müden Augen saßen die mutigen Bezwinger deutscher Berge am Frühstückstisch, zum Singen war noch keinem zu Mute. Den berühmten Brocken im Harz galt es zu besteigen, und manche heitere Begebenheit wurde hinter vorgehaltener Hand bekichert. Unser Doktor, urgesund, wie es sich gehört, wollte das frische Wasser des Baches wie just Kneipp genießen, doch ach, Schreck und Graus, die Bachklippen sind rutschig wie bei uns am Beach und so sah der Bach den Doc noch näher als gedacht.
Mit Turbogeschwindigkeit, wurde berichtet, düste einer der Wanderer – die meisten nutzten die schöne Bahn zum Brocken hinauf – im Schweinsgalopp die Steilstrecke hinauf und stellte mal wieder unter Beweis, dass die ou toppies vom Swakop gar nicht so moeg sind, ne.
Aber darüber werden hier im Reiseblock – äh Blog ein paar andere Stimmen berichten.

Die Altstadt von Northeim erkundeten einige, denen der Ausflug zum Brocken und frühes Aufstehen nicht ganz so behagten und erkundeten stattdessen die kleinen Gassen mit ihren uralten Fachwerkhäusern, dem fantasievollen Gebäude des Theatercafés und einer Bulldog-Oldtimer-Ausstellung.
Die Northeimer scheinen uns aber auch etwas unentschlossen, wie man zuweilen an den Straßenschildern erkennen kann. Heißt die nun Holzhäuser- oder Einbahn-Straße?


Gemeinsam gings dann abends zum Hotel und Restaurant Leineturm, das von Martin, dem Bruder unseres Sangesbruders Uli Harms, geleitet wird, mit frischem Spargel aus der Region als Hauptgericht und als Vorspeise einem Ständchen des Posaunenchors Höckelheim: 1 Trompeter, 13 Bläser, 7 Lieder, viele Töne. Marschmusik vom Feinsten, die Jungs müssen wir dringend mal zum Küska einladen.
Der kleine Theo, Nachwuchs des Posaunenchors, machte uns beim Verteilen unserer Reisebroschüren dann auch deutlich, was ein echter Werbe-Träger ist:

Apropos Reisebroschüren: Die hat der Bernd Schröder aus dem hessischen Wetter wunderbar gedruckt, nachdem das Swakopmunder Komitee vier Monate intensiv daran gearbeitet hat, und dieses Gemeinschaftswerk mit unserem Leuchtturm auf dem Titelbild kommt überall ganz wunderbar an. Wir bringen auch so manche für euch mit nach Hause.

Für stete Erheiterung sorgen die klirrenden Kellner des Jerrielandes, die uns an jedem Ort spontan und ungekünstelt Teller, Tassen, Schüssel und Gläser zu Füßen werfen. Das finden wir toll, denn Scherben bringen Glück und Aufkehren müssen wir ja auch nicht.
Für gute Unterhaltung indes sorgen unsere Busfahrer unter Leitung von Günter Göbel, der absolute Prioritäten setzt, wenn es darum geht, im Bus Vergessenes den Reisenden nachzutragen. Eine Jacke mit Cellphone kann man auch morgen noch nachbringen, aber der Amarula, - rula-, rula kommt binnen einer halben Stunde nach. Der Mann ist gut, den müssen wir mal nach Swakop einladen, damit der den Geschmack von Amarula und Hansa Draught in unserer Wüste testen kann.

Bisher hat Gerd die Tour spitzenmäßig organisiert, nun kommt unser Ossi – nein, Thüringer Bernd zum Zuge und stimmt uns auf dem Weg gen Osten gleich auf preußisch anmutende Sparsamkeit ein: „Das sparen wir uns, wir können ja die Katze nicht so hoch schwimmen lassen!“ Gut zu wissen, für was die (Geld-)Katzen hier alles herhalten müssen, steht doch zu vermuten, dass der Spruch aus dem Mittelalter stammt, als die Geldbörse als solche noch nicht existierte und die Taler stattdessen in Lederbeuteln verborgen ruhten, der sogenannten Geldkatze.

Gesättigt und zufrieden steigen alle gemütlich in den Bus, der uns zu nächtlicher Stunde zur Jugendherbere zurück bringen wird, wo wir unsere müden Häupter niederlegen. Doch, wartet mal, da fehlen noch zwei, wo sind denn R. und J.? Und, schau mal, da kommt noch jemand, den hier niemand vermisst hat. Wer ist das denn?
„Die Zimmerchen sind sehr klein“, berichtet einer, der das Hotel der Jugendherberge vorzog. „Ein Dicker kommt da nicht in die Dusche.“. Sich das Bäuchlein haltend, fügt er sinnnend hinzu: „Naja, ich bin vollschlank, dafür aber nicht so breit.“ – „Naja“, antwortet ein Sangesbruder schlicht, „dafür bist du ja auch noch nicht so hoch!“
Dies also das Wort zum Montag, morgen geht’s heiter weiter!
                                                                                                      (Konny von Schmettau)                                                                                


Konzert im Forstamt Hübental


Das Freiluftkonzert stellte gewisse Anforderungen an unsere Truppe, derer sie streckenweise nicht ganz gewachsen schienen. Der Grund für das 'Schwächeln' ist sicherlich der latenten Müdigkeit zuzuschreiben, die sich durch die 'Nachwehen' der gestrigen Afterparty einstellte, der sehr interessanten, fachkundigen Stadtführung durch das mittelalterliche Duderstadt und dem Genuß der hervorragenden Schlachteplatte zuzuschreiben ...

Unseren Männern ist die offensichtlich bewußt geworden – nicht zuletzt durch die wirklich sehr gute Darbietung des MGV Westerrode! Im 2-ten Teil nahmen sie daher dieAufforderung des Lieder 'Shosholoza' und erlangten Note für Note ihre alte Form wieder! Sauber gelöscht wurden dann die hochschlagenden Wogen der Fröhlichkeit durch 'ein kühler, helles Blondes', welches alle Sänger und ihre Frauen im Hofe des Forsthauses genossen.

Das Publikum war wieder sehr aufgeschlossen, interessiert und so herzlich: einfach toll eben!

(I. Schier)

Konzert in Katlenburg

Das Konzertieren mit den beiden gastgebenden Chören, dem Braunschweiger Männerchor und der Singgemeinschaft Katlenburg, war ein voller Erfolg: Die Stimmen unserer 'Trombadeure' erklangen sauber und klar im so liebevoll rustikal hergerichteten Saal, der ehemaligen Reithalle der Katlenburg. Zwischen den Chören entstand ein musikalischer 'Schlagabtausch'- im positiven Sinne-, der Sänger und Publikum gleichermaßen erfreute. Kein Wunder, denn unsere Sänger aus Swakopmund waren motiviert durch die Tage und Ihren Erfolg in Brühl, beschwingt durch eine vergnügliche Anreise im bequemen Reisebus, moralisch aufgebaut durch den überaus herzlichen Empfang und körperlich gestärkt durch verschiedene kulinarische Genüsse im Restaurant der Katlenburg ...

Das Tüpfelchen auf dem i war dann die großzügige Spende von Heinz Krikkis, die eine feucht-fröhliche Afterparty ermöglichte: Mit Polonaise und Tanz! Herrlich: Noch so ein Haus-der-Jugend-Erlebnis.
(Irene Schier)

20. Mai 2012

Sie-der- oder Du-der-stadt?


Man hats nicht leicht, aber leicht hats einen, wurde uns in Duderstadt klar, als wir die Erklärung erhielten, warum die denn so heißt, die Stadt. Zwei Gründer hätten sich gestritten, wie die Stadt zu benennen sei, munkelt man, und sich gegenseitig zugeworfen: Gibt du-der-stadt einen Namen. Wie gut, dass die beiden sich nicht Gesiezt haben ...

Jackie hat Amarula besorgt! Ach, das gehört ja hier gar nicht an, wir müssen erstmal den Tag von Vorne aufrollen.
Aaaalso. Jetzt geht’s los. Ne, stimmt gar nicht, gestern ging das so los, heute ist ja morgen schon gestern.
Der Samstag also, im schönen Duderstadt mit seiner mittelalterlichen Altstadt, die uns völlig vom Hocker riss. Selbst die regelmäßig nach Deutschland reisenden Küstenbewohner haben selten eine noch so gut erhaltene Stadt erlebt, in der Gebäude aus dem 14. Jahrhundert stehen, als seien sie gestern erst erbaut worden. „Die Schaffenskraft und Gläubigkeit der Bürger“, erklärte unser Stadtführer, spiegelt sich in handgeschnitzten Sinnsprüchen wider, die das schöne Fachwerk schmücken. Ein kleine Kostprobe: „Allein ins Leben gehst du. Allein im Grabe ruhst du. Allein vorm Richter stehst du. Sag: Was beginnst du.“, steht auf einem der historischen Gebäude gegenüber der Cyriakus-Kirche und lässt uns nachdenklich weiterziehen.

Die GNA (German-Namibian Association) unter Vorsitz von Thomas Ehbrecht hatte uns eingeladen und gab uns Ortsheimatpfleger Herbert Pfeiffer mit auf den Weg durch die beeindruckende Altstadt, der uns tiefe Einblicke in die Geschichte vermittelte. Die Du-der-städter Leoparden zum Beispiel geben den Bürgern viel zu denken, denn offiziell handelt es sich um die gefleckten Katzen, auf dem Wappen jedoch sind eindeutig zwei Löwen zu sehen. Haben wir natürlich sofort erkannt. Vielleicht, so überlegen wir, hatte der damalige Zeichner einfach noch nie einen waschechten Leoparden gesehen und ihm daher ein Löwenfell verpasst. Oder so. Irgendwie muss das ja zusammenhängen. Aber das lassen wir dann doch lieber die Du-der-städter diskutieren, sonst schicken die uns am Ende noch in die Wüste. Wobei das ja gar nicht so schlecht wäre – mmh, in zehn Tagen schicken wir uns von ganz alleine wieder da hin. Aber bis dahin müsst ihr uns noch aushalten in good old Jerrieland.

Ach so, ja, Du-der-stadt (irgwendwie lässt uns das ja nicht los mit dem geben-sie-der-stadt-einen-namen). Und das schöne Eichsfeld, wie die wunderschöne Gegend hier heißt. Der Name könne von der früheren Vielzahl an Eichen stammen, wurde uns erklärt, aber möglicher Weise auch von Eichen, dem mittelalterlichen Synonym für Wiegen. Spannend betrachten wir die Straßenschilder (alle mit deutschem Namen, fiel uns auch sofort auf) und Plakate. Wir erfahren, dass ein Zirkus in die Stadt kommt, wir das Oldtimer-Treffen um wenige Tage verpasst haben, aber rechtzeitig zum Currywurst-Festival hier sein könnten. Naja, ob man da wirklich was verpasst? Mehr als ein, zwei Currywürste kann man ja kaum auf einmal schaffen, und ob das dann ein ganzes Festival wird?

Das Gasthaus Kellner lenkt uns glücklicher Weise von derlei Gedanken ab, denn die Sparkasse Du-der-stadt hat uns zu einer echten Eichsfelder Schlachtplatte eingeladen! Lekkkker, da hört das Gehirn sofort auf zu rattern, denn natürlich war das mehr eine EINE Platte und nach dem Mahl waren wir mehr als gesättigt. Was macht man denn nun mit den Resten? Die packt man ein, stockt sie auf, erweitert sie um Brot und Cooldrinks, Besteck und Teller – und packt sie in den Reisebus für die morgige (also heutige) Wandertour auf den Brocken. Ein großer Dank an dieser Stelle an die Sparkasse Du-der-stadt – die uns zudem einen Tasche voller roter Schirme spendete, die Herr Wüstefeld unserem Rüdiger überreichte und damit klar macht, dass wir gut beschirmt sind im schönen Eichsfeld!

An grünen Feldern und bunten Blumenwiesen vorbei fuhren wir zum Forsthaus Hübental, wo uns nicht nur die GNA, sondern auch der MGV Westerode herzlich empfing. Mit Gesang und bester Stimmung verflog der sonnige Nachmittag bei afrikanischen Temperaturen wie im Fluge bis hin zum gemeinsamen Abschiedslied der beiden Chöre „Aus der Traube in die Tonne“. Komisch, Trinklieder sind doch immer international, ne, die kennt einfach jeder.

Ein bisschen müde, aber rundum glücklich, traten wie die Heimfahrt nach Northeim an und stellten dabei so manche Überlegung in den Raum, äh Bus, über die Unterschiede unserer Länder, warum eigentlich ein gutes Fahrrad mehr kostet als ein gebrauchtes Auto und ob der Vogel, der da gerade in den Wald hinein schallte – ne, flog – ein Tokko war? Nein, das geht ja jetzt gar nicht, der müsste sich extrem verflogen haben.
„Check die Wand von Wald!“, ruft ein Sangesbruder voller Begeisterung und fügt sinnig hinzu: „Wer jetzt noch sagt, Deutschland ist kak, der muss sein Kopp lesen lassen!“
Finden wir auch. Das war sozusagen das Wort zum Sonntag ...

Ach ja, Jackie hatte Amarula eingekauft, also mussten wir aus reiner Solidarität noch mal zu ihr ins Bierpub. Natürlich nur wegen des Fußballs. Bayern gegen Chelsea wurde geboten, unser Joel traute sich nicht, ganz so laut zu jubeln, stand er doch den Bayern-Fans (geschlossen) gegenüber. „Ein schöner Ball!“ ruft einer aus, den Blick aufs TV gerichtet, und ein anderer fragt spontan: „Wieso? Der sieht doch genauso aus wie die andern Bälle!“ Worauf ein Dritter sinniert, ob der Fuß- nun ein weißer Ball mit schwarzen Streifen- äh Punkten sei oder ein schwarzer Ball mit weißen Punkten? Aber bei dem UEFA-Design kann man sich ja eh auf nichts mehr verlassen, jeder Ball sieht anders aus, kein Wunder, dass die so wenig Tore schießen. Wird man ja ganz wirr im Kopf bei sowas. Und überhaupt sind wir dafür, dass die Bälle doch besser mit Zebrastreifen designed werden sollten, da wüsste man dann wenigstens, dass man vor dem Gegentor nicht stoppen muss.
                                                                                                                     (Konny von Schmettau)

„So ein Tag, so wunderschön wie heute ...“


Was für ein Start in den Tag des 18. Mai mit fünf Stunden Busfahrt! Von Köln am Rhein ging es nach Northeim im Eichsfeld, wo wir in der Jugendherberge bereits vom Bürgermeister empfangen wurden, einem bekennenden Fan von Männergesangvereinen. „Wenn Frauen singen, kann man die so schlecht verstehen“ meinte er lakonisch und outete sich damit als Anti-Frauenversteher.
Frisch gestärkt und gut gelaunt fuhr unser Chor gen Katlenburg, um dort auf der historischen Burg nach einem genüsslichen Mittagsmahl in der ehemaligen Reithalle der Burg ein Drei-Chöre-Konzert zu bestreiten. Aus Braunschweig war der Post-Männergesangverein erschienen und auch der Katlenburger MGV gab an diesem besonderen Abend sein Bestes.
Schnell stellten sich Gastgeber und Besucher auf die aktuellen Termini ein, denn Swapmund klingt nicht so ganz nach unserer Heimatstadt und wir lernten, dass es nicht etwa Katttlenburg, sondern Kaaatlenburg ausgesprochen wird. Was uns ganz logisch erscheint, denn es heißt ja auch nicht afrikannns, sondern afrikaaaans.

Bis in die Abendstunden hinein zeigten wir unseren Gastgebern, wie gut die Swakopmunder feiern können: Andy spielte seine beliebten Weisen, Dörte schwang das Tanzbein mit dem Kaaatlenburger MGV-Vorsitzenden und schließlich mischte sich das gesamt Volk zu einer ausgelassenen Polonäääse. Was wir auch lernten und voller Freude feststellten, war, dass AZ-Kollege Heinz Krikkis aus Kaaatlenburg stammt und just erst vor wenigen Tagen gen Swakopmund gereist ist. Wie es sich für einen Kaatlenburger gehört, spendierte Heinz über seinen einheimischen MGV großzügig eine Menge Biere und wurde in körperlicher Abwesenheit vom MGV Swakopmund freudig besungen und beprostet. Danke, Heinz! Wir revanchieren uns mit einigen eisgekühlten Tafel Lager bei den Mafiosi in Swakop!
Das gemeinsame Abschiedslied des Abends wurde damit schlichtweg zum Programm: „So ein Tag, so wunderschön wie heute .. !“

Doch so gut die offizielle Stimmung auch ist, gibt es doch immer wieder einige Unverbesserliche, die wissen, wie wichtig es ist, sich unters Volk zu mischen und selbigem aufs Maul zu schauen – mit Verlaub, das darf man hier schreiben, handelt es sich doch um ein historisches Zitat.
Prompt erhielten wir von den Einheimischen DEN Geheimtipp für die beliebteste Northeimer Bar, nämlich „Jackies Bierpub“ in der historischen Innenstadt. Kaum traten wir ein, war uns klar: Das ist der Northeimer Bacchus! Jackies brillante Laune war so ansteckend, dass wir ihr bis in die frühen Morgenstunden Gesellschaft leisten mussten und feststellten, dass Baily’s einfach nicht an unseren Amarula herankommt („Amarula, rula, rula...“).Hier ist die Wegbeschreibung: Jakkie's Bierpub
So ganz nebenbei stellten wir fest, dass unser jüngster Sangesbruder Joel Namubuli ein waschechter Swakopmunder ist. Entsprechend muss er nun natürlich Deutsch lernen, und damit ihm das nicht zu langweilig wird, lernen wir von ihm Oshivambo. Das deutsche Zauberwort studierten wir als Erstes ein: „Ruck Zuck“. In Oshivambo heißt das „endelela“ und fortan wird jedem, der zögerlich ist, ein schwungvolles „endelela!“ nachgerufen. Mehrstimmig, versteht sich, von Bass bis Tenor.
Interessant ist auch, dass sich doch immer alles wiederfindet. So hatten wir auf dem Hinweg zu „Jackies“ unseren Wido auf Pad verloren. Eine Stunde später ging einer der Sangesbrüder aus dem Pub auf die Straße und rief in Zimmerlautstärke „Wido?“ – „Hier bin ich!“, erschallte es spontan von der gegenüberliegenden Straßenseite, so dass wir endlich wieder komplett waren und fortan sicher sein können, dass ein ordentliches Haus eben nichts verliert, nicht mal in Jerrieland ...
                                                                                                                      (...schreibt die Konny) 

Duderstadt

Bilder zum Benefizkonzert auf Einladung der GNA:
Stadführung und Konzert

Ein neuer Fan..

Und hier der Link zu einer Seite eines neu gewonnenen Fans: Marina Meger

Mutig voran...

oder Shosholoza....


Das Südwesterlied in Katlenburg


Auf Wunsch einer einzelnen Dame mit Tränen in den Augen....

19. Mai 2012

1.tes Konzert in Brühl

Das Lampenfieber, welches unsere Männer sicherlich vor dem Konzert empfunden haben, wurde ihnen durch den überaus herzlichen Empfang von den Eufonisten von Anfang an genommen! Aber auch im vollbesetzten Saal sahen wir viele bekannte Gesichter auch nicht singender Namibia – Fans. Es war fast so, als ob man im Haus der Jugend singt.

In den Pausen schlugen die Wellen der Fröhlichkeit weiter hoch, denn der erste Teil, der Hautpteil des SMGV-Konzertes, gelang gut. So kamen auch die einführenden, erklärenden Worte von Rüdiger Moisel beim Publikum an. Regelrecht gemütlich wurde es dann nach der Pause, als die Eufonisten den 2. Teil mit einer kleinen Slide-Show ihres Besuches 2002 in Namibia einleiteten.Die Nachfolge der gemeinsam gesungenen Lieder rundete den musikalischen Teil des Abends gelungen ab – wobei zu bemerken bleibt, daß unser Chor durch die so gut geschulten und auch jungen Stimmen der Eufonisten enorm an Qualität gewann! Unsere Gastgeber waren so zu sagen das I-Tüpfelchedn.
Vergnügt ging es nach Hause: Das Publikum jeweils in das Ihre - und die Sänger nach einem ausführlichen gemütlichen Beisammensein - in die jeweiligen Gastquartiere.

Das Beste aber für unsere Männer war, das ihre Chefin Dörte ebenfalls zufrieden mit ihren Leistungen war.

Eure Sangesbruderfrau Irene S.

Die Fahrt nach Northeim

Hier der Link zu den ersten Fotos von Northeim: Die Fahrt und Tag 1 in Northeim

Das Pressezentrum


Fotos vom Vatertag...

Hier gehts zu unseren Vatertags Fotos:
Der Vatertag

https://plus.google.com/photos/102560800436444806923/albums/5743792813995237441

18. Mai 2012

Wenn es Krieg gibt, gehn wir in den Bunker...

80 Meilen unter dem Meer – nein, 114 Meter unter der Erde besuchten wir zum Auftakt des Vatertages gemeinsam mit den Eufonisten den ehemaligen Atombunker in Marienthal unter Leitung des einheimischen Führers Reiner Sturm. Über 17 Kilometer weit verzweigen sich die Stollen, in denen im Falle eines Atomkrieges 3000 Ausgewählte 30 Tage lang hätten überleben können. Rein theoretisch zumindest, denn später stellte sich heraus, dass die Anlage nicht wirklich standgehalten hätte, wurde uns erklärt. Aber wer will schon freiwillig einen Monat lang unter der Erde eingesperrt sein, um dann zu einer verseuchten Welt aufzusteigen?
Nachdenklich verließen wir die historische Stätte, die nur dem Namen nach an die namibische Stadt Mariental erinnert und bekamen einen sinnigen Spruch mit auf den Weg: „Wer zuerst schießt, stirbt als Zweiter“. Aha.

Nun aber zu den heiteren und schönen Dingen des Tages, es wurde nämlich mächtig schön, als wir mit den Brühler Sangesbrüdern nebst Familien durch die herrliche Eifel wanderten und bei Försters Weinterassen mit kühler Weinbowle einkehrten, mit Blick über grüne Wälder und Wiesen bei herrlichstem Sonnenschein. Vielen Dank an dieser Stelle an die Eufonisten dafür, dass ihr uns afrikanisches Wetter bestellt habt! Wir lernten ein bietjie Kölsch (Haben die unser Essen – verjessen?“ „auf der jrünen Wiese“ und dass der Rhein hier „Rhing“ heißt. )
Ernst beiseite, wir hatten drei unvergessliche Tage zusammen mit diesem tollen Chor, der uns im kommenden Jahr in Namibia besuchen will!
Beim gemeinsamen Braai – oh, sorry, Grillen auf deutsche Art wurden unsere Männer leicht nervös, denn das läuft hier ganz anders. Da kann man die Holzkohlen nicht – schön sparsam und gemütlich, wie wir das aus Namibia kennen – einzeln mit der Zange auf die Glut legen, sondern schüttet kurzerhand den Kohlensack auf den Braai. Gut, dass wir das jetzt auch endlich wissen.
Ansonsten standen unsere Sänger wie zu Hause gemütlich um den Braai herum, mit einem kühlen Kölsch in der Hand und als später gemeinsam am Klavier mit Trommeln, Bongo und Löffeln musiziert und gesungen wurde, wollte eigentlich niemand so recht nach Hause gehen. Dass man das Handy dann beim Fotografieren falsch herum hält und statt der spannenden Szenen sich selbst fotografiert, wollen wir hier mal schamhaft verschweigen.


Auf Wiedersehen, ihr lieben Brühler, bis bald in Namibia!!
                                                                                                                   (Konny von Schmettau)


17. Mai 2012

Ein großer Klang in diesen kleinen Hallen

Der Bürgermeister von Brühl, Michael Kreuzberg, hatte uns zum Empfang ins historische Rathaus eingeladen und alle Mitglieder des Chors trugen sich ins Gästebuch der Stadt ein. Nach einer schwungvollen Rede des Bürgermeisters bedankten sich unsere Sänger mit zwei Liedern, die in den hohen Räumen mit ihren wunderschönen Stuckdecken erschallten und Michael Kreuzberg zu oben genanntem Zitat animierte.

Der Tag hatte mit einer Stadtrundfahrt und Einkaufsbummel im schönen Köln begonnen und nachmittags traf sich die gesamte Gruppe wieder in Brühl. Proben mit den Brühler Eufonisten stimmten uns auf das abendliche Konzert ein, das als Auftakt der Konzerttournee nicht besser hätte sein können. 150 Besucher füllten den Saal in der „Galerie am Schloss“, die sich voller Begeisterung mit unseren Liedern und illustren Erklärungen dazu in das ferne Namibia entführen ließen.   hier ein Link zu den Bildern: 


Auch unsere schöne Reisebroschüre zum 110. Jubiläum fand großen Anklang, und als die Eufonisten im zweiten Teil des Konzerts auf die Bühne kamen, brach allenthalten großer Jubel aus. Der seit 28 Jahren bestehende Männerchor Eufonia mit seinen vollen Stimmen liebt es, Texte und Melodien mit einem Augenzwinkern zu betrachten und wer genau hinhört, will einfach nur noch mehr von „der zartesten Versuchung... – seit es Männerchöre gibt“!

Resümee: Ausgiebiger Stadtbummel mit illustren Einkäufen, Knie, von denen man nicht sicher war, ob sie vom Laufen oder von der Kälte schmerzen (ja, wir freien hier stief!), eine vergessene Jacke, die sich wiederfand, Bildzeitung neben antiquarischen Büchern im Bus, super Stimmung bei 150 Publikümern und ein rundum genialer Tag mit der Vorfreude auf die „Brühler Wüstentour“ am Vatertag!

                                                                                                                      (Konny von Schmettau)

16. Mai 2012

Heilige Krokodile und Pinguine im Etosha

Pünktlich sind die Swakopmunder am Nachmittag des 15. Mai in Kölle am Rhing angekommen, wo sie herzlich von den Brühler Eufonisten empfangen wurden. Kaum waren alle zusammen, wurden gleich zwei Städtchen gesungen, denn es gab Geburtstagskinder: Jesi, der Pianist der Eufonisten, sowie Konny, die Pressebeauftragte des SMGV, wurden beide an diesem besonderen Tag 50 Jahre alt, so dass zwei wunderbare Geburtstagsständchen vor dem Kölner Dom erklangen. 100 Jahre lebendige Musik, ein super Tourneestart!

Eine Domdach-Führung sowie der anschließende Besuch des Kölner Brauhauses konnten als Auftakt unserer Tournee nicht besser sein.
Wer hat schon die seltene Gelegenheit, das Dach des historischen Doms mit seinen engen Wendeltreppen, schmalen Außengängen in luftiger Höhe, Glockenanlagen, museumswürdigen Gerätschaften, Heiligenstatuen und bleigefassten Kirchenfestern aus nächster Nähe zu betrachten! Weit höher als die höchste unseren Dünen, standen wir hoch oben im Kölner Dom mit seiner imposanten Westfassade und schauten auf die Stadt und ihren mächtigen Fluss hinab und nicht einmal die kühle Lust der Eisheiligen samt Regen konnten unser Staunen und unsere Freude trüben.

Doch halt – danach gings dann natürlich los mit wilden Geschichten und lustigen Erlebnissen.
Man munkelt, dass im Flugzeug zwischen Windhoek und Frankfurt die Frage laut wurde, ob das Plastikbesteck sich als Überlebenswerkzeug im deutschen Wald eignen könne, da es ja heutzutage nicht mehr erlaubt ist, gestandene Männer – äh Messer mitzuführen.
Aber das ist natürlich nur ein unbestätigtes Gerücht.
Wahr ist, dass bei der Domdach-Führung der Heilige Georg verdächtigt wurde, statt eines Drachen ein Krokodil besiegt zu haben, was ja im südlichen Afrika keineswegs verwunderlich wäre. Jedenfalls sah der Drache, so war man sicher, einem Krokodil verdächtig ähnlich.

Am Abend hatten wir dann einen Einführungskurs in Kölner Wirtschaftskunde. Der Keller des Früh (ein bekanntes Brauhaus) wurde in Beschlag genommen und bei süffigem Bier und heiteren Gesprächen erfreute sich unser Gaumen bei Halven Hahn, eingelegten Sahneheringen oder gebratener Blutwurst.
 

Der bekannte Brühler Chor „Eufonia“ jedenfalls bestätigt derlei Vermutungen, zumal seine Mitglieder bei ihrem Namibia-Besuch in 2002 etliche Begegnungen der besonderen Art hatten.
So durchfuhren sie Stunden- wenn nicht Tage lang die Etosha-Pfanne („Ich hätte gerne eine Etosha-Pfanne für zwei Personen!“), ohne auch nur einen einzigen Elefanten oder mehr als zwei Zebras zu sichten. Also handelt es sich bestimmt um ein Gericht – äh Gerücht, dass es dort welche gibt.
Etwas enttäuscht, aber dennoch bemüht, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, fuhren sie nach Einbruch der Dunkelheit in eine der anderen Lodges, wo sie ein abendliches Konzert geben sollten. Etwas hektisch, da die Genehmigung recht spät erteilt wurde, zog der Chor sich in den Reisebus zurück und darin um, damit vor Ort ein ordentlicher Eindruck gemacht werden könne.

Und was passierte prompt? Sie ahnen es schon! Lassen wir den Geschäftsführer zu Wort kommen: Wir fuhren im Höllentempo, verglichen zu unserem nachmittäglichen Gamedrive, durch die Etosha, und während wir im Bus auf Gängen und Bänken in unsere Fracks und Zylinder schlüpften, liefen draußen plötzlich so viele Tiere vorbei, die sich tagsüber unsichtbar gemacht hatten, dass wir zunächst dachten, wir sind in einem anderen Film. Kaum hebt man den Kopf, um eine Socke zurecht zu ziehen, galoppiert draußen eine Zebra am Fenster vorbei. Während man seine Krawatte bindet, drehen Giraffen im Scheinwerferlicht ihre grazilen Runden. Ein Kudu wirft stolz sein Gehörn in den Nacken und schaut zu uns herüber, als fände er es unglaublich komisch, in der dunklen afrikanischen Nacht ein wirres Wuseln im hell erleuchteten Fahrzeug zu betrachten. Wir haben nur noch darauf gewartet, dass gleich ein Elefant vorbeikommt, auf dem wir wie Pinguine in Frack und Zylinder in die Lodge reiten...

Also, das kann ja heiter werden! Am Mittwoch, dem 16. Mai, ab 19 Uhr in der Brühler Galerie am Schloss findet die Geschichte ihre Fortsetzung ...

                                                                                                                  (Konny von Schmettau)

9. Mai 2012

Hummeldumm mal andersrum

Man nehme: Eine Gruppe Touristen, die in einen anderen Kontinent fliegt. Einige von ihnen kennen das andere Land bereits, andere aber sind ganz fremd. Sitten und Gebräuche sind vertraut, schließlich ist man Deutsch, aber hüben wie drüben hat man denn doch seine Eigenheiten.
Da werden Überlegungen angestellt, was man am besten anzieht: Es ist Frühling, aber es kann noch kühl werden. Schließlich sind wir Swakopmunder und ohne warme Jacke geht ja hier auch nichts.
Brauchen wir feste Schuhe oder dürfen wir unsere Sandalen mitnehmen? Welchen Schlips tragen wir, wie treten wir gemeinsam in der Öffentlichkeit auf, wenn wir gerade nicht auf einer Bühne stehen und wie viel kostet eigentlich in Deutschland ein Bier? Gibt’s da auch Amarula oder müssen wir welchen mitnehmen? Wie sonst können wir nach vollbrachtem Tagwerk unser berühmtes Lied „Amarula“ singen?
Ja, wir reisen gemeinsam in einem Bus durch Deutschland. Wir sind sehr organisiert und alle Unterkünfte sind ebenfalls vorgebucht. Und wir werden viel singen unterwegs.
Wir haben den Bus und Fahrer selbst organisiert – gelten wir daher als Selbstfahrer? Oder kommen wir als Gruppe wie Hummeldumm daher? Jedenfalls fährt unser Bus auf der falschen Straßenseite, soviel ist mal klar.
Nun gut, wir werden uns den Gepflogenheiten anpassen und nicht meckern, wenn wir kein Zebrafilet und kein Rauchfleisch bekommen.
Wir werden die Speisekarte studieren und überlegen, wie viel das in Namibia Dollar ist.
Wenn wir in einen Laden gehen,....

27. April 2012

Vorfreude

Swakopmunder Männergesangverein auf Deutschland-Tournee

110 Jahre wird der Swakopmunder Männergesangverein (SMGV) in diesem Jahr, und um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, geht er auf Einladung mehrerer deutscher Gesangvereine vom 15. - 29. Mai 2012 von Namibia aus auf Tournee durch Deutschland.
Die Jubiläumsreise führt durch die Städte Brühl, Katlenburg, Duderstadt, Rudolstadt, Birkenau und Schwetzingen.
Die Swakopmunder Sänger mit ihren Schlachtenbummlern starten in Brühl bei Köln, wo der Chor gemeinsam mit den berühmten Eufonisten in der Schloss-Galerie auftritt.
Anschließend geht die Reise weiter nach Katlenburg, wo auf Einladung des MGV Katlenburg ein gemeinsames Singen dreier Chöhe stattfindet, denn auch die langjährigen SMGV-Freunde aus Braunschweig vom Post-Männergesangverein werden sich auf der historischen Burg einfinden.
In Duderstadt tritt der SMGV bei der German Namibian Association auf - einer Gesellschaft, die sich der Förderung sozialer Projekte in Namibia widmet - und natürlich ist auch ein Besuch auf dem Brocken eingeplant.
Vom Harz aus geht es weiter nach Rudolstadt, wo die Swakopmunder auf Einladung des MGV Otto-Hartung gastieren.
Einer der Höhepunkte der Tournee findet am Pfingstsamstag mit den Freunden der Eintracht Birkenau statt, mit denen der SMGV im Schlosshof von Baron Wambolt das 160-jährige Bestehen des Chores mit feiert. Der Birkenauer Chor war vor zwei Jahren auf Besuch in Namibia, so dass sich alle auf ein gemeinsames Wiedersehen freuen.
Zu seinem letzten Konzert der Deutschland-Tournee gastiert der SMGV beim Liederkranz in Schwetzingen am Pfingstsonntag.
Der Swakopmunder Männergesangverein ist der älteste noch existierende deutsche Verein in Namibia und hat derzeit 28 Mitglieder. Mit auf Tournee gehen Dirigentin Dörte Witte sowie die Musikerin Linette Potgieter.
Das Musikprogramm, das der SMGV auf seiner Tournee darbringt, soll Einblicke in die musikalische Vielfalt des Landes vermitteln. Lieder aus den Anfängen der Besiedlung Namibias durch deutsche Einwanderer, wie das Südwesterlied oder die Erschaffung Südwests, wechseln sich ab mit Gesängen aus der Burenzeit wie Piet Donsie oder Sarie Marais sowie Liedern der einheimischen Bevölkerung wie Shosholoza und !Guru tama.
Das deutsche Publikum wird somit die Bandbreite der Musikkunst eines Landes erleben, das aus siebzehn anerkannten Volksstämmen (darunter unter anderem die Deutschen) besteht.
Zur Jubiläumsreise erscheint zudem eine umgangreiche Reisebroschüre mit der Chronik des historischen Vereins, Liedertexten, Fotos sowie Berichten aus und über Namibia.